Gedanken zu Stadtratswahl: 2. Verkehr


Um es vorwegzunehmen: Natürlich muss auch die Würzburger Innenstadt mit dem PKW ERREICHBAR sein! Allein schon, weil es für viele Menschen aus dem Landkreis die hier tagtäglich ihrer Arbeit nachgehen keine realistischen Alternativen zum eigenen Auto gibt.

Fakt ist jedoch auch, die Verkehrsfläche in einem dicht bebauten Talkessel ist begrenzt und jeder PKW, der nicht in die Stadt reinfährt, schafft Entlastung. Deshalb braucht es aus meiner Sicht:

  1. Gestaffelte Parkpreise (wer direkt in der Marktgarage parken will, sollte mehr zahlen als derjenige der bereit ist, sein Auto im Parkhaus am Bahnhof stehen zulassen).
  2. Durchgängige Radwege zwischen Stadtkern und Außenbezirken (hier in Lengfeld für Radfahrer -vor allen Dingen- stadtauswärts äußerst BESCHEIDEN!)
  3. Ein Attraktiver ÖPNV, für alle die nicht mit dem Rad mobil sein können (hier im Lengfelder Altort ist die Situation schon sehr gut, doch es gibt sicher auch noch Ecken, an denen Luft nach oben ist)

Auch die sogenannten „bürgerlichen“ Parteien, wollen laut offiziellen Wording „alle Verkehrsteilnehmer gleich behandeln“. Bei genauerer Betrachtung (wenn man sich mal mit CSUlern an Wahlständen unterhält) wird recht schnell klar, was für die meisten Konservativen hinter diesem Wording wirklich steckt: Das Primat des Autos soll gesichert werden, Radwege dürfen auf keinen Fall den Autostraßen Platz wegnehmen.
Dabei ist das Rad – dank E-Antrieb – auch im hügeligen Würzburg für die meisten innerstädtischen Fahrten eine gute – oft sogar die beste – Alternative. Wirkliche inGleichbehandlung aller Verkehrsträger heißt deshalb, dass auch Rad-, Scouterfahrer und ÖPNV-Nutzer ein Recht auf Sicherheit und Komfort haben!

Deshalb: SPD! Für ein Würzburg, das zusammenhält.

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