
„Hab Mut, Steh auf!“
Für mich persönlich, war es nach Mannheim 2012 (Motto damals: „Einen neuen Aufbruch wagen“) mein zweiter Katholikentag, den ich mitgenommen habe, weil er „eben gerade vor der Haustür“ lag.
Was mich diesmal besonders begeistert hat, ist, dass sich aus zwei Zufallsbegegnung jeweils ein sehr langer und intensiver Austausch entwickelt hat.
Vielleicht ist es gerade das, was so kirchliche Treffen – seien es Katholikentage oder Zusammenkünfte in Taizé und anderswo – ausmacht, es ergeben sich einfach sehr schnell, sehr tiefe und warmherzige Gespräche.
Da ich im Netz auch viele – Großteils sehr beißende – Kritik an dem Katholikentag im Allgemeinen aber auch an einzelnen Auftritten von Politikern im Besonderen gelesen habe.
Natürlich ist die Kirche – insbesondere auch die Katholische – eine Organisation mit vielen Widersprüchen, Fehlern und Mängeln.
Aber wenn diese Tage für mich eins gezeigt haben, dann wie vielfältig und vielschichtig (katholisches / kirchliches) Leben bei uns in Deutschland ist.
Auch ich finde einiges schräg und komisch, kann mit vielem nicht wirklich was anfangen: Aber die Grundintension, dass sich Leute fünf Tage – mit der frohen Botschaft des christlichen Glaubens im Rücken – zusammenfinden, miteinander diskutieren, feiern und beten, dass ist doch eine tolle Sache.
Allem Genörgel zum Trotz; Ich denke dieser Katholikentag hat Würzburg und der Region richtig gut getan!
Vielleicht fahre ich (wenn sich die Gelegenheit ergibt und Mitreisende da sind) sogar mal bewusst auf einen der nächsten Kirchen- / Katholikentage…
Zuerst veröffentlich auf Insta 17.Mai 2026